Boxing Yoga

Boxing Yoga?

Warum sollten Boxer „Ommmmm“ singen? Warum sollten Yoginis Boxen können? Beide müssen das jeweils andere gar nicht zwingend können... Aber Boxer sollten ihre Explosivität und Aggresivität zumindest temporär ablegen, um fokussiert/konzentriert zu sein und Yoginis dürfen ab und zu auch mal Schnell- und Schlagkraft zum Einsatz bringen. So verbindet man das Beste aus zwei Welten. Was steckt hinter dieser ungewöhnlichen Idee?

Wenig überraschend: Ein Boxer hat sich das Konzept ausgedacht und umgesetzt: Der britische Profi Matt Garcia überlegte, wie er sein Training durch Stretching und Stärkung der Rumpfmuskulatur effizienter machen könnte. Nach dem Besuch verschiedenster Yoga-Kurse und -Stile traf er auf die Tänzerin und Yogine Kajza Ekberg. Die beiden taten sich zusammen und arbeiteten ein eigenes Konzept zum Thema aus. Das Resultat: Boxing Yoga! In dem Programm fließen Kräftigung und Dehnung aus dem Yoga mit Grundhaltungen und Übungen aus dem Boxen zusammen.

Schaut man genauer hin, mögen die beiden Sportarten nur auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeiten haben. Im Gegenteil: Beim Boxen geht es nicht erstrangig nur um Schlagkraft und Kondition. Genauso wichtig sind die Fähigkeit unter Druck ruhig und kontrolliert zu sein sowie Koordination, Körpergefühl und Balance miteinander zu vereinen. Und genau dabei kann Yoga als Zusatz- oder Ausgleichstraining sehr hilfreich sein.

Und für den Yoga-Übenden ist es durchaus „augenöffnend“, zwischendurch einmal aus den langsamen und fließenden Bewegungen auszubrechen und die Kraft und Power in Schlagkombinationen kanalisieren zu können. Nicht zuletzt bringt diese Art des Trainings auch eine „Cardio“-Einheit mit sich – der Herzschlag wird zwischendurch ungewohnt hoch sein. Aber in den Ruhephasen sollt ihr lernen, auf ihn zu achten und zu spüren, wie schnell er sich wieder beruhigt. Der schnelle Wechsel zwischen kurzer/harter maximaler Anstrengung und Ruhe wird euch ein neues Gefühl bescheren.

 

Ablauf der Trainingsstunde

 

Selbstverständlich beginnt die Stunde mit einem Warm Up, in dem das Üben der richtigen Atmung sowie der Erwärmung der Rumpfmuskulatur im Vordergrund stehen. Danach wird der Körper gut 30 Minuten mit verschiedenen Übungen aus Yoga und Boxen gekräftigt. Im Fokus liegt vor allem die Rumpfmuskulatur. Der Oberkörper wird zudem mit Übungen aus dem Boxen gestärkt (u.a. Schlagtraining an Pratzen) und zwischendurch immer wieder mit klassischen Yogaübungen gedehnt.

Der nächste Boy-Yoga-Workshop findet am 15.11.2019 statt. Bei Interesse tragt euch bitte in folgenden Termin-Doodle ein:

https://doodle.com/poll/br76dzd39edg8pan

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